Breaks Cannabis Gin vom Fuße des Schwarzwaldes

Advertorial / Firmen- und Produktporträt

Breaks Cannabis Gin

Breaks Cannabis Gin

Die Manufaktur von Breaks Premium Dry Gin befindet sich am Fuße des Schwarzwaldes in der Fächerstadt Karlsruhe. Dort wird der Gin im traditionellen Handwerk hergestellt. 

Eine Besonderheit ist Breaks Cannabis Gin: Diese Edition wird mit Hanf destilliert. Schon bei der Mazeration wird Hanf hinzu gegeben. Dort wird der Hanfsamen drei Tage lang mit den anderen Botanicals eingelegt. Auch in der Destillation wird die komplette Hanfpflanze verwendet. Von Blatt, Blüte, bis hin zum Stengel kommt alles in der Destille. So entsteht in Kombination von Timut-Pfeffer, der im Geruch stark an Hanf erinnert, bis hin zu Tausendgüldenkraut, ein Cannabis Gin mit einer schönen kräftigen Kräuternote. Die feine und schonende Destillation macht den Cannabis Gin angenehm im Abgang. Am besten pur zu genießen, im Longdrink oder im Cocktail.

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CannaTrade kehrt zurück nach Bern

CannaTrade kehrt zurück an ihre Geburtsstätte nach Bern

Nach über 12 Jahren kehrt die CannaTrade zurück an ihre Geburtsstätte nach Bern. Im Jahre 2001 fand hier die erste Hanf-Messe statt.

Nach dem Ende der „Duftsäckli-Zeit“ als Cannabis in der Schweiz kurz vor der Legalisierung stand, tourte die CannaTrade ab 2008 quer durch die Schweiz und fand nun – Dank der weltweiten Liberalisierung von Cannabis sowie dem ungebrochenen CBD-Boom – wieder zu alter Größe. Die vergangenen Ausgaben der CannaTrade in der Halle 622 in Zürich waren innerhalb kurzer Zeit restlos ausgebucht, über 150 interessierte Firmen fanden keinen Standplatz mehr. Die Rückkehr nach Bern, auf das größere Gelände der BernExpo, war daher nur die logische Schlussfolgerung.

Auf über 12.000 qm wird die CannaTrade 2020 ein umfassendes Spektrum rund um die Themen Cannabis, CBD, Anbau, Rauchkultur, Vape, Medizin, Esswaren, Kosmetik, Baustoffe, Kunst und Kultur bieten. Über 300 Aussteller präsentieren Produkte, Innovationen, Informationen und Dienstleistung rund um die Hanfpflanze. Gegen 2000 Business Visitors aus aller Welt werden erwartet, dazu 10 – 15 Tausend interessierte BesucherInnen aus der Schweiz und dem nahen Ausland.

Als Highlights für Besucher stehen das Hemp Food Festival, die Schweizer Meisterschaft im Joint Rollen und das Rahmenprogramm mit Vorträgen zu Medizin, Anbau und Politik im Vordergrund. An der CannaTrade geniessen Business Kunden den entspannten Austausch in der Business-Lounge und wie schon im Jahr 2019, findet in Zusammenarbeit mit der US-Firma International Conferences Group, am Vortag der CannaTrade die International Cannabis Business Conference (ICBC) statt. Unter den Ausstellern wird der CannAward, die Prämierung der besten Produkte in 10 verschiedenen Kategorien, für Furore sorgen. Und die Schweizer CBD-Produzenten messen sich auch in 2020 wieder im CannaSwissCup um die Wahl des besten CBD-Grases mit Jahrgang 2019. Spannung ist garantiert!

> cannatrade.ch

CBD als Nahrungsergänzungsmittel

Advertorial / Firmen- und Produktporträt

CBD als Nahrungs-Ergänzungsmittel​

Das Cannabinoid Cannabidiol (CBD) ist in weiblichen Hanfpflanzen (Cannabis sativa/indica) enthalten und ist im Gegensatz zu dem ebenfalls enthaltenen THC kaum psychoaktiv. Cannabidiol ist entzündungshemmend, entkrampfend, wirkt angstlösend und hilft auch bei Übelkeit. Aus diesem Grund findet CBD gern als Nahrungs-Ergänzungsmittel Verwendung. Auf cbd-kauf.de finden Sie unterschiedliche CBD-Produkte. Bei der Auswahl wurde strengstens darauf geachtet, dass alle Hersteller zertifiziert sind und die Herstellung rein biologisch ist. 

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CBD als Nahrungsergänzung bei Sport

Advertorial / Firmen- und Produktporträt

CBD für Sportler und Wettkämpfer

Sportler und Wettkämpfer nehmen aus verschiedensten Gründen Nahrungsergänzungsmittel ein, jedoch die meisten mit der Absicht das Muskelwachstum zu begünstigen oder um eine höhere Energieleistung abrufen zu können. Nahrungsergänzungsmittel mit CBDaktiv CBD-Öle eröffnen hierbei eine Vielzahl neuer Vorteile – sowohl für das Training im Fitnessstudio als auch für die Ausübung des Sports auf einem Spielfeld oder in der Sporthalle.

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cannaable: Der erste deutsche Hanf-Marktplatz macht sich bereit

cannaable: Der erste deutsche Hanf-Marktplatz macht sich bereit

Ob Händler oder Endverbraucher – cannaable hat sich vorgenommen, einen Marktplatz rund um das Thema Hanf zu bieten. Die Produktauswahl im Netz ist groß, oft fehlt jedoch der Überblick. cannaable will einen Großteil der Angebote unter einem Dach zusammenfassen.

Der erste deutsche Hanf-Marktplatz wendet sich an Endverbraucher ebenso wie an Online-Shops, die ihre Reichweite und den Bekanntheitsgrad steigern wollen. Angesprochen werden außerdem Hersteller und Produzenten von Hanf-Produkten ohne bisherigen digitalen Vertriebskanal. Das Angebot von cannaable wird CBD-Öle, Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika, Kleidung, Produkte für Tiere u.v.m. abdecken. Nach und nach soll das Angebot ausgebaut werden.

cannaable für Händler von Hanf-Produkten
Händler von Hanf-Produkten sollen vom transparenten Angebot von cannaable profitieren. Sowohl das Marketing als auch die Akquise übernimmt cannaable für die teilnehmenden Händler. Jeder Händler, der sich auf dem Marktplatz anmeldet, wird prominent platziert und kann optional an verkaufsfördernden Maßnahmen teilnehmen.

Weitere Möglichkeiten des Marketings bietet die Promotion von cannaable, also der regelmäßig erscheinende Newsletter, die angeschlossenen Social Media Kanäle und das Online-Magazin „Das Hanfblatt“, in dem aktuelle News, Entwicklungen im Cannabis-Business und politische Entscheidungen herausgearbeitet werden.

Das Preismodell für Händler
Die Preisgestaltung bei cannaable bietet zwei Varianten: Das Paket „Starter“ kommt ohne eine monatliche Gebühr aus. Das Paket „Performance“ gibt es in der Anfangsphase von cannaable zum halben Preis. Beide Pakete schließen zudem im Verkaufsfall eine Provision von auf den Warenkorbwert mit ein und sind monatlich kündbar. „Starter“ und „Performance“ enthalten ein unbegrenztes Artikelangebot, Produktpromotion, persönlichen Support und das Marketing über Facebook, Instagram, Google und Pinterest. Beim Paket „Performance“ kommen die Promotion über „Das Hanfblatt“, die Produktvorstellung und der Newsletter hinzu, zudem bietet cannaable hier eine offizielle Partnerschaft an. Provisionen werden bei cannaable ausschließlich beim erfolgreichen Verkauf von Produkten über den Hanf-Marktplatz fällig. So lange nichts verkauft wird, entstehen keine zusätzlichen Kosten durch Provisionen.

Das Händler-Backend bei cannaable
Zum Transparenzanspruch von cannaable gehört auch das Backend, in dem sich Händler einloggen und ihre Daten verwalten können. Dort können die Bestellungen eingesehen, der Status jeder Bestellung überprüft und Statistiken rund um den Betrieb der eigenen Shopseite in Augenschein genommen und bearbeitet werden.

cannaable für Kunden
cannaable richtet sich neben Online-Shops, Herstellern und Produzenten auch an Endverbraucher. Diese sollen nicht mehr lange im Netz surfen müssen, um nach der Seite zu suchen, die am besten zu ihnen passt. Florian Bein, Lars Bauer und Sascha Wiebelt, das Gründungstrio von cannaable: „Weil wir selbst immer wieder an der Suche nach guten Produkten verzweifelt sind, wollten wir etwas entwerfen, was dem Kunden die Möglichkeit schafft, alles auf einen Blick vor sich sehen zu können. Quasi einen one-stop-shop“. 

Neben der bequemen Suche sollen Kunden von der Vielfalt der Produkte profitieren, aber auch von der Möglichkeit, einzelne Produkte und Anbieter miteinander zu vergleichen. Der eingerichtete Checkout-Prozess ermöglicht dem Kunden einfache und unkomplizierte Bestellvorgänge, Hanfblatt und Newsletter sorgen für regelmäßige Informationen rund um die Themen Hanf, Öl, Kosmetik, Lebensmittel und vieles mehr.

Mehrwerte werden bei cannaable geschaffen durch die Verknüpfung von Hanf-Produkten mit allgemeinen und speziellen Informationen im Zusammenhang mit der Nutzpflanze Hanf. Händlervorstellungen und Firmen Insights von Herstellern und Produkten runden das Bild ab.

Über cannaable

Die Köpfe hinter cannaable lieben die Nutzpflanze Hanf und sind der Meinung, dass diese aufgrund der vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und ihrer besonderen Fähigkeiten einen höheren Stellenwert in der Gesellschaft haben sollte.

Die Plattform soll neben der bequemen und sicheren Methode des Einkaufens auch Informationen über die Hanfpflanze liefern.

Kontakt
Netmen GmbH & Co KG
Rheinstr. 12
76829 Landau
info@cannaable.de
cannaable.de

SPD: Wende in der Cannabispolitik

BcVW-Pressemitteilung vom  12.2.2020:

SPD: Wende in der Cannabispolitik

Die SPD-Bundestagsfraktion hat in Ihrer gestrigen Sitzung eine Neupositionierung in der Cannabispolitik beschlossen. In einem Positionspapier „Cannabis: Neue Wege gehen!“ spricht sich die SPD-Fraktion für die Entkriminalisierung Konsumierender aus und fordert die Freistellung von Modellprojekten für die Abgabe von Cannabis an Erwachsene für die Kommunen. 

Hierzu erklärt der Geschäftsführer des Branchenverbands Cannabiswirtschaft e.V. (i.G.) Jürgen Neumeyer: „Die Positionierung der SPD begrüßen wir. Sie bringt wieder weitere Bewegung in die nötige Diskussion über die deutsche Cannabispolitik. Als Cannabiswirtschaft brauchen wir verlässliche Rahmenbedingungen, hohe Qualitätsstandards und wirksamen Jugendschutz für viele Bereiche unserer Branche. Dies ist unter derzeitigen Bedingungen vielfach nicht möglich. Mit der Neupositionierung der SPD kann die Regierungskoalition auch diese Felder beraten“ 

Gegenüber dem BvCW e.V. erklärt die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Eva Högl: „Wir stehen vor einer neuen Drogenpolitik. Unser Beschluss war ein erster Schritt. Jetzt kommt es auf die CDU an. Eine neue Drogenpolitik ist längst überfällig. Zugang, Anbau und Vertrieb von Cannabis müssen geregelt und kontrolliert werden. Dafür brauchen wir eine solide Cannabiswirtschaft.“

„Die Prohibition von Cannabis in Deutschland ist krachend gescheitert. Sie kriminalisiert unnötig und begünstigt einen ausufernden Schwarzmarkt und überlastet Polizei und Justiz. In Modellprojekten soll gewillten Kommunen der Weg zu einer legalen und regulierten Abgabe von Cannabis ermöglicht werden.“ erklärt der zuständige Berichterstatter Dirk Heidenblut MdB (Drogenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion) zu der Positionierung, die mit nur wenigen Gegenstimmen am Dienstag-Abend beschlossen wurde. 

Insgesamt begreift die SPD Ihre Positionierung als „ersten Schritt“ einer neuen Drogenpolitik und fordert: „Um kurzfristig bereits Verbesserungen zu erreichen, setzt sich die SPD- Bundestagsfraktion dafür ein, den Besitz von kleinen Mengen von Cannabis nicht weiter strafrechtlich zu verfolgen, sondern zukünftig ordnungsrechtlich zu ahnden.“

In den 1990er Jahren setzte sich die SPD-Bundestagsfraktion bereits mehrfach für die vollständige Entkriminalisierung von konsumbezogenen Bagatelldelikten ein, erneuerte diese Positionen aber in der 2000er Jahren nicht wieder. Der vorliegende Beschluss wurde im geschäftsführenden Vorstand der SPD-Bundestagsfraktion mehrfach verschoben. Zusammen mit den Forderungen der Fraktionen B90/Die Grünen, FDP und Die Linke erlangt eine Änderung der deutschen Cannabispolitik somit eine theoretische Mehrheit im Deutschen Bundestag. 

Quelle: www.cannabiswirtschaft.de

Pressemitteilung SPD-Fraktion im Bundestag

Positionspapier der SPD-Bundestagsfraktion

Neubewertung von Cannabis im März 2020?​

Neubewertung von Cannabis im März 2020?

Im Jahr 1961 ordnete ein UN-Abkommen Cannabis ohne jegliche wissenschaftliche Grundlage in die gleiche Liste von Gift- und Suchtstoffen wie Heroin und Kokain ein.

Dies war vielfach die Grundlage für staatliche Verfolgung von Konsumenten und Händlern – sowie deren Gleichbehandlung mit den Dealern der genannten gefährlichen Suchtmittel. 57 Jahre, Millionen von Vorstrafen und mit derartigen „Delinquenten“ gefüllte Gefängnisse später, scheint nun eine grundsätzliche Neubewertung von Cannabis in Reichweite zu sein.

CBD

Das Expertenkomitee zur Drogenabhängigkeit ECDD (Expert Committee on Drug Dependence) der WHO stellte bei seinem 40. Treffen fest, dass das im Cannabis enthaltene Cannabidiol (CBD) immer häufiger für medizinische Therapien eingesetzt werde. Selbst die WHO findet keine Nachweise dafür, dass der Konsum von purem CBD süchtig mache oder gesundheitsschädlich sei. Ganz im Gegenteil: CBD wird immer häufiger und mit großem Erfolg bei der Behandlung von Epilepsie, aber auch Migräne und sonstiger Schmerzen eingesetzt.
Auf dieser Grundlage empfiehlt das ECDD, die Substanz CBD ersatzlos aus der Liste des UN-Abkommens von 1961 zu streichen.

THC

Hier liegen medizinische Forschungsergebnisse vor, die die Wirksamkeit von THC bei der Behandlung von chronischen Schmerzen, Schlafstörungen und Multipler Sklerose unterstreichen.

In Summe wertet die WHO, dass keine Daten vorliegen, welche die Existenz von Cannabis in der Liste des UN-Abkommens rechtfertigen würden. Das ECDD empfiehlt auch hier, diese Einordnung kritisch zu hinterfragen.

Konsequent wäre, im Falle einer Streichung der Konventionen von 1961 durch die Uno, Cannabis sofort beim nächsten Treffen in Wien – 63. UN-Kommission für Betäubungsmittel (CND) 2. bis 6. März 2020 – freizugeben. Damit würde die weltweite Legalisierung ein großes Stück näher rücken. 

Siehe auch

63. Session of the Commission on Narcotic Drugs (Programm)

WHO Expert Committee on Drug Dependence (ECDD); WHO Cannabidiol; WHO Cannabis

trafikantenzeitung.at

Erste Forderungen und Positionen der deutschen Cannabiswirtschaft

BcVW Pressemitteilung vom  24.1.2020

Erste Forderungen und Positionen der deutschen Cannabiswirtschaft

Zur Vorstellung des ersten Positionspapieres des BvCW e.V. erklärt der Präsident der Cannabiswirtschaft, Dr. Stefan Meyer: 

„Im gesamten Bereich des deutschen Cannabismarktes gibt es viele Fragen, die mit Entscheidungsträgern besprochen werden müssen. Zentrum unserer Forderungen ist die Etablierung eines innovativen und nachhaltigen Marktes für Cannabis-Produkte auf Basis von Produktqualität, Verbraucherschutz und der Einhaltung und Beachtung zu schaffender Qualitätsstandards. Nach unserer ersten Vorstandssitzung sind wir zuversichtlich, viele Regulierungsfragen mit Administrationen, der Legislative und Marktteilnehmern zu klären. Um international wettbewerbsfähig zu bleiben, brauchen wir passende Rahmenbedingungen für den deutschen Cannabismarkt.“

Aus dem Positionspapier:

„Als Cannabiswirtschaft setzen wir uns für die Etablierung eines innovativen und nachhaltigen Marktes für Cannabis-Produkte auf der Basis von Produktqualität, Verbraucherschutz und der Einhaltungen und Beachtung zu schaffender Qualitätsstandards, ein. Wir arbeiten derzeit in den Bereichen Medizinalcannabis, Nutzhanf, CBD, sowie Technik, Handel & Dienstleistungen. Als junger und wachsender Verband werden wir weiter an praktischen Lösungsvorschlägen für die Cannabiswirtschaft in Deutschland arbeiten und unsere Forderungen künftig weiter differenzieren. Detailliere Forderungen zu den Fachbereichen des Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (i.G.) lesen Sie in unserem ersten Positionspapier auf www.cannabiswirtschaft.de.

Medizinalcannabis – Deutschland nimmt im Bereich des Medizinalcannabis im europäischen Vergleich eine fortschrittliche Rolle ein. Basis für eine künftige starke Marktstellung im Hochlohnland Deutschland ist die Technologie- und Innovationsführerschaft in Entwicklung und Produktion von Cannabisprodukten in Verbindung mit höchster Qualität und Zuverlässigkeit. Derzeit geht es im Bereich des medizinischen Cannabis um Fragen von Import- und Anbaulizenzen. Auch die Regelungen zur Weiterverarbeitung (z.B. Extrakte), Fragen der Lagerung (Sicherheit) und Verpackung (Fertigprodukte) werden eine Rolle spielen. 

Nutzhanf – Im Bereich Nutzhanf stehen die Regelungen des BtMG einer einfachen Nutzung als Industriegut entgegen. Nicht alle zertifizierte EU Sorten sind für eine vielfältige Nutzung geeignet. Der zugelassene THC-Gehalt unterscheidet sich in Europa, bürokratische Verfahren und überflüssige Meldepflichten behindern noch immer die einfache und unbürokratische Verwendung von Cannabis als Biorohstoff, Dämmmaterial, Hanfplastik, Öl oder Textilstoff.  Das Potenzial von Hanf für eine nachhaltigere Landwirtschaft und Klimaschutz soll stärker kommuniziert werden.
Insbesondere im Bereich der Nutzhanfindustrie geht es darum, die Nachfrage für die diversen Produkte durch Öffentlichkeitsarbeit zu stärken sowie Verwertungs-/Produktionsketten für klassische und neue Produkte zu fördern. Der Biorohstoff Hanf mit seinen vielfältigen (und bislang noch nicht genutzten/erforschten) Einsatzmöglichkeiten sollte endlich die Aufmerksamkeit bekommen, den er verdient hat. 

Hanf-Lebensmittel – Hanf als Lebensmittel unterliegt weitreichenden Regulierungen, die aus der Zeit des jahrzehntelangen Cannabisverbotes entstanden sind. Das Bedürfnis nach gesunder Ernährung und nachhaltiger Landwirtschaft haben dem Hanf in Lebensmitteln eine neue Wertschätzung zukommen lassen. 

Cannabidiol  & andere Cannabinoide (nicht-medizinaler Bereich) – Der Markt für CBD & andere Cannabinoid-Produkte ist im starken Wachstum begriffen. Gleichzeitig erfahren Hersteller und Vertreiber von CBD-Produkten neue Regulierungen, bis hin zur Maßnahmen durch Aufsichtsbehörden und Staatsanwaltschaften. Der BvCW tritt für rechtliche Sicherheit für Kommerzialisierung und Handel von und mit CBD & Cannabinoid-Produkten durch Positionierung gegenüber Politik, Wirtschaft und Verbrauchern ein. Ein zusätzlicher Schwarzmarkt – ähnlich dem mit THC-haltigen Produkten – muss vermieden werden. Verbraucherschutz, Rahmenbedingungen und Qualitätssicherungen müssen für die verschiedenen Anwendungen (z.B. Lebensmittel, Kosmetik, usw.) von CBD und anderen Cannabinoiden jeweils einzeln mit allen Beteiligten dialogisch erörtert und festgelegt werden. 

Die Einordnung von CBD-Extrakten als „Novel Food“ ist sehr kritisch zu hinterfragen, und muss geändert werden. Der aktive Dialog mit beteiligten Behörden und Entscheidungsträgern in diesen Fragen gehört zu den Aufgaben des BvCW.  Bei der Verwendung von CBD oder anderen Cannabinoiden in Kosmetika und Lebensmitteln müssen wissenschaftliche Erkenntnisse zu praktikablen Rahmenbedingungen führen. Dies gilt auch für die Nutzung von natürlichem CBD in Lebensmitteln und anderen Produkten. 

Technik, Handel & Dienstleistungen – Zahlreiche Start-Ups, aber auch mittelständische Unternehmen entwickeln, verarbeiten und vertreiben Produkte rund um das Thema Cannabis und Hanf. Unternehmen, die aus Hanf Verpackungen, kompostierbare Materialien, Papier, Textil oder andere hanf-basierte Rohstoffe herstellen, fördern die Innovationen rund um die Pflanze Cannabis und helfen durch nachhaltige Produktionsansätze bei der Sicherung unserer Lebensgrundlagen. 

Aber auch Dienstleister mit speziellem Know-How wie Transportlogistik, Medien- und Beratungsleistungen oder Wissensvermittlung haben sich auf das Thema Cannabis spezialisiert. Hierzu zählen Hersteller von Anbau-, Beleuchtungs-, Bewässerungs- oder Düngetechnik, genauso wie Verbrauchsmaterialien und Analysetechnik. Hersteller und Händler deutscher Rauch- und Verdampfungsgeräten für medizinische Anwendungen gehören sogar zu den Weltmarktführern. „

———–
V.i.s.d.P:
Jürgen Neumeyer

Geschäftsführer 

Branchenverband Cannabiswirtschaft e.V. (i.G.)
Marienstr. 30
10117 Berlin

presse@cannabiswirtschaft.de
www.cannabiswirtschaft.de

Cannabis-Ärzte und –Apotheker widersprechen AMK (Deutsche Apotheker Zeitung)

ACM-Mitteilungen vom 25. Januar 2020

Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V. (ACM), der Verband der Cannabis versorgenden Apotheken e.V. (VCA) und das Selbsthilfenetzwerks Cannabis Medizin (SCM) haben am 21. Januar 2020 eine gemeinsame Pressmitteilung herausgegeben.

Beschämend: Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) diskreditiert sich selbst mit Stellungnahme zur medizinischen Verwendung von Cannabis

Am 14. Januar 2020 veröffentlichte das Online-Portal der Deutschen Apotheker Zeitung eine Stellungnahme der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) zur Abgabe Cannabis-basierter Medikamente. Unter dem Titel „Potentieller Missbrauch – AMK: Apotheken haben bei Cannabis eine besondere Verantwortung“ beschreibt die AMK Anhaltspunkte für einen möglichen Cannabismissbrauch von Patienten. Statt allerdings sachlich zum Thema zu informieren, diffamiert die AMK nicht nur Cannabis verschreibende Ärzt*innen, sondern auch Patient*innen, die mit Cannabis behandelt werden. Mehr noch: die AMK offenbart mit der Stellungnahme darüber hinaus ein eklatantes Wissensdefizit und schürt alte Vorbehalte gegenüber der noch jungen Therapieoption.

Zu den von der AMK gegebenen „Tipps“, wie eine „missbräuchliche Anwendung“ durch Apotheker erkannt werden könne, möchten wir wie folgt Stellung nehmen:

1. Unseres Wissens nach gibt es keine Erkenntnisse darüber, dass die „missbräuchliche Anwendung“ von Cannabis als Medizin überhaupt ein relevantes Problem darstellt – ganz im Gegensatz zu anderen Arzneimitteln wie Benzodiazepinen und Opioiden. Allein bei Benzodiazepinen gehen alle Schätzungen über eine Zahl von mehr als 1 Million Betroffene nur in Deutschland aus.

2. Die Behauptung, dass „Versuche von Patienten, die Rezepturzubereitung zu beeinflussen, zum Beispiel dass die Droge unverarbeitet abgegeben werden soll“ ein Hinweis auf eine „missbräuchliche Anwendung“ sei, ist in doppelter Hinsicht unzutreffend: erstens darf Cannabis nur dann überhaupt vom Apotheker „unverarbeitet“ abgegeben werden, wenn dies vom Arzt oder der Ärztin ausdrücklich auf dem Rezept vermerkt wurde und zweitens ist die „unverarbeitete“ Gabe empfehlenswert, um z. B. einer vorzeitigen Oxidation vorzubeugen. Auch in puncto Dosierungsgenauigkeit beraten Cannabis-versorgende Apotheken ihre Patienten sehr genau und leisten pharmazeutische Hilfestellung z.B. im Umgang mit Vaporisatoren u.ä.

3. Wieso bezeichnet die AMK die nach NRF zulässige Verordnung von unzerkleinerten Cannabisblüten als „zweifelhafte Gebrauchsanweisung“, die „nicht den pharmazeutischen Regeln“ entspreche, wenn von der Mehrzahl der Experten eine solche Verordnung nicht nur aus pharmakologischen (geringere Oxidation), sondern auch aus praktischen Gründen (Vermeiden der Inhalation von kleinsten Blütenpartikeln) empfohlen wird? Dieser Tipp ist auch deshalb von erheblicher Tragweite, da nach Zahlen der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 2019 die Anzahl der Verschreibungen unverarbeiteter Cannabisblüten die Anzahl von Verschreibungen verarbeiteter Cannabisblüten deutlich überstiegen hat.

4. Warum sieht die AMK einen Anhalt für eine „missbräuchliche Anwendung“, wenn Patient*innen sich über eine „Minderbefüllung oder Wirkungslosigkeit, inklusive mangelnder Qualität“ beklagen, obwohl solche Vorkommnisse durchaus bekannt geworden sind?

5. Schließlich behauptet die AMK, dass ein „striktes Beharren auf einer THC-reichen oder bestimmten Cannabis-„Sorte““ ebenfalls ein Hinweis auf eine „missbräuchliche Anwendung“ sei, obwohl es gut begründete Hinweise gibt, dass bei bestimmten Erkrankungen gerade THC-reiche Cannabis-basierte Medikamente besonders gut wirksam sind. Zudem ist der Wunsch nach einer „bestimmten Cannabis-Sorte“ aufgrund der patienten-individuellen Wirksamkeit und Verträglichkeit legitim.

Unstrittig kommt Ärzt*innen und Apotheker*innen bei der Verschreibung und Abgabe von Betäubungsmitteln eine besondere Sorgfaltspflicht zu – inklusive der Beachtung der Möglichkeit einer „missbräuchlichen Anwendung“ bzw. des Risikos einer Abhängigkeit. Dies betrifft allerdings nicht nur Cannabis-basierte Medikamente, sondern – und in viel stärkerem Maße – auch zahlreiche andere Arzneimittel.

ACM, VCA und SCM nehmen die Stellungnahme der AMK nicht nur mit großem Unverständnis zur Kenntnis, sondern auch mit großer Sorge, da der Anschein erweckt wird, Patient*innen, die mit Cannabis behandelt werden, stellten per se eine „Problemgruppe“ dar und viele Ärzt*innen, die Cannabis verordnen, führten eine „zweifelhafte“ und an Sorgfalt mangelnde Behandlung durch, die seitens der Apotheker*innen keinerlei Kontrolle erfahre.

Wir möchten die AMK auffordern, sich beim Bundesgesundheitsministerium oder der Bundesopiumstelle über die Inhalte und Ziele des „Cannabis als Medizin Gesetzes“ zu informieren.

Gerne stehen aber auch ACM, VCA und SCM für einen Austausch zur Verfügung – nicht zuletzt da sich der Eindruck aufdrängt, dass die AMK zu einem Thema Stellung bezogen hat, ohne zuvor bei den Ärzt*innen und Apotheker*innen Auskünfte einzuholen, die täglich mit dem Thema „Cannabis als Medizin“ praktisch und patientennah befasst sind.

Quelle: „Potentieller Missbrauch – AMK: Apotheken haben bei Cannabis eine besondere Verantwortung“. Online-Portal der Deutschen Apotheker Zeitung, 14. Januar 2020. Verfügbar unter:
amk-apotheken-haben-bei-cannabis-eine-besondere-verantwortung

Ansprechpartner*innen:

Professorin Dr. Kirsten Müller-Vahl, Vorstandsvorsitzende der ACM
Dr. med. Franjo Grotenhermen, Geschäftsführer der ACM
ACM-Geschäftsstelle
Bahnhofsallee 9
32839 Steinheim
Telefon: 05233-9510294
E-Mail: Info@Cannabis-med.org

Apothekerin Astrid Staffeldt, Mitglied des Vorstandes des VCA
VCA
Albrechtstrasse 13
10117 Berlin
Telefon:030-84712268-90
E-Mail berlin@vca-deutschland.de

Gabriele Gebhardt
Selbsthilfenetzwerk Cannabis Medizin
c/o ACM-Geschäftsstelle
Bahnhofsallee 9
32839 Steinheim
Telefon: 05233-9510294
E-Mail: Info@Cannabis-med.org

Verantwortlich i.S.d.P: Professorin Dr. Kirsten Müller-Vahl, Geschäftsstelle der ACM, Bahnhofsallee 9, 32839 Steinheim

ACM-Mitteilungen vom 25. Januar 2020

FineArt-Papier aus Hanf

Papier aus Hanf

Die Papierherstellerin Hahnemühle hat im vergangenen Oktober zwei neue Papiersorten eingeführt Die beiden Papiere «Agave» (Sisal) und «Hemp» (Hanf) gehören zum Digital-FineArt-Sortiment und sind dort Teil der Natural Line, deren Papiere aus natürlichen und nachhaltigen Rohstoffen hergestellt werden. 

Die Pflanzen, aus denen die benötigten Zellstoffe gewonnen werden, sind schnellwachsend, benötigen keine Pestizide und wenig Wasser beim Anbau und schonen so die Ressourcen. 

Bislang gab es das «Bamboo»-Papier aus Bambus, nun kamen die beiden neuen Papiere aus Sisal- bzw. Hanffasern dazu. Beide Papiere sind weiss ohne optische Aufheller und werden als Blattware sowie als Rollen in verschiedenen Formaten bzw. Grössen angeboten.

Das Hahnemühle Hemp (290g/m2) ist aus 60 Prozent Hanffasern und 40 Prozent Baumwolle gefertigt.

fotointern.ch, 14. Oktober 2020

blog Hahnemühle, 29. Oktober 2019